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Datenschutzerklärung

Für die App Napf und diese Website. Stand: September 2026.

Das Wichtigste vorweg. Napf funktioniert ohne Konto — dann bleibt alles auf deinem Gerät und erreicht keinen Server. Erst wenn du ein Konto anlegst oder einem Haushalt beitrittst, werden Daten übertragen. Diese Website selbst setzt keine Cookies, bindet keine fremden Schriften ein und lädt keine fremden Zählskripte. Wir zählen lediglich selbst, tagesweise und ohne Personenbezug, wie oft eine Seite aufgerufen wurde (Ziffer 8).

1. Verantwortlicher

Henning Kurella
Kieler Str. 186b
22525 Hamburg
Deutschland
E-Mail: henning.kurella@gmail.com

Eine Datenschutzbeauftragte oder ein Datenschutzbeauftragter ist nicht bestellt, da die gesetzlichen Voraussetzungen dafür nicht vorliegen.

2. Nutzung ohne Konto

Napf ist so gebaut, dass es zunächst vollständig auf deinem Gerät läuft. Katzen, erfasste Sorten, geöffnete Dosen und Bewertungen liegen im lokalen Speicher der App. Ohne Konto findet keine Übertragung deiner Inhalte an uns statt — wir wissen nicht, dass es dich gibt. Willigst du in die anonyme Nutzungsmessung nach Ziffer 9 ein, meldet die App zusätzlich, welche Schritte du erreicht hast; auch das enthält keine Inhalte und keinen Bezug zu dir.

Eine Ausnahme, der Vollständigkeit halber: legst du ohne Konto eine neue Sorte an, fragt die App bei uns ab, wie viele Sorten der gemeinsame Katalog umfasst — um dir zu zeigen, was ein Konto brächte. Übertragen wird dabei nichts von dir; abgerufen wird eine Zahl. Es fallen die üblichen Protokolldaten aus Ziffer 7 an.

Löschst du die App, sind diese Daten weg. Für eine Sicherung gibt es in der App einen CSV-Export.

3. Konto und Haushalt

Ein Konto brauchst du, wenn du deine Daten auf ein weiteres Gerät bringen oder mit einer zweiten Person teilen möchtest. Dabei verarbeiten wir:

Wir versenden keine E-Mails. Die Adresse dient allein der Anmeldung; ein Newsletter oder Werbeversand findet nicht statt.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Erfüllung des Nutzungsvertrags).

4. Abgeglichene Inhalte

Sobald ein Konto besteht, werden die von dir erfassten Inhalte zwischen deinen Geräten und den Geräten deines Haushalts abgeglichen und dafür auf unserem Server gespeichert:

Diese Inhalte sind ausschließlich den Geräten desselben Haushalts zugänglich. Eine Auswertung über Haushalte hinweg findet nicht statt. Wir geben sie nicht weiter und verkaufen sie nicht.

Das Foto deiner Katze

Seit Version 1.2 kannst du jeder Katze ein Foto geben. Es ist freiwillig — die App funktioniert ohne genauso.

Wir sehen es uns nicht an, werten es nicht aus, zeigen es niemandem außerhalb deines Haushalts und verwenden es für nichts anderes — keine Erkennung, keine Auswertung, kein Training. Auf dem Server liegt es in denselben Haushaltsdaten wie Katzennamen und Bewertungen und unterliegt denselben Regeln; mit dem Konto verschwindet es.

Du kannst es jederzeit entfernen: in der App unter Katzen → Katze antippen → Foto entfernen.

Dass dieses Versprechen technisch gilt, ist nicht nur eine Absichtserklärung: Der Abgleich ist auf den eigenen Haushalt begrenzt, und ein automatischer Test schlägt fehl, sobald ein Katzenfoto in einer fremden Antwort oder in einer Verwaltungsansicht auftaucht.

Das Foto vom Etikett

Das Foto, das du beim Anlegen einer neuen Sorte aufnimmst, ist etwas anderes und wird nicht abgeglichen. Es bleibt auf dem Gerät, auf dem es aufgenommen wurde. Zur einmaligen Übermittlung an die Erkennung siehe Ziffer 6.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.

5. Der geteilte Katalog

Damit ein Strichcode beim nächsten Menschen etwas findet, führt Napf einen gemeinsamen Produktkatalog: Marke, Produktname, Verpackungsform, Füllmenge und Strichcode. Wenn du eine Sorte erfasst, die es dort noch nicht gibt, wird sie als Vorschlag an diesen Katalog gemeldet.

Übertragen werden dabei ausschließlich Angaben zum Produkt. Nicht übertragen werden: deine Bewertungen, die Namen deiner Katzen, deine Fotos oder irgendein Hinweis darauf, dass gerade du diese Dose gekauft hast.

Zur Meldung wird intern gespeichert, welcher Haushalt eine Variante gemeldet hat. Das ist nötig, weil eine Variante erst dann für alle sichtbar wird, wenn drei verschiedene Haushalte sie unabhängig voneinander gemeldet haben — ohne diese Zuordnung ließe sich das nicht unterscheiden. Diese Angabe wird niemandem angezeigt; im Katalog steht das Produkt, nicht sein Melder.

Solange eine Variante nicht freigegeben ist, sehen sie nur die Haushalte, die sie gemeldet haben. Nach der Freigabe ist der Produkteintrag für alle Nutzerinnen und Nutzer sichtbar.

Zusätzlich kann Napf zu einer Sorte anzeigen, wie oft sie geöffnet und bewertet wurde. Diese Zahlen sind über alle Haushalte zusammengefasst und werden erst ab drei beteiligten Haushalten gebildet — bei weniger wäre es keine Statistik, sondern eine Aussage über einen einzelnen Haushalt.

Der Verwalter kann Vorschläge freigeben, korrigieren, zusammenführen oder löschen. Wird eine Variante gelöscht, verschwindet sie auf allen Geräten samt der dazugehörigen Bewertungen; die App weist ausdrücklich darauf hin, was dabei weggefallen ist.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (die Wiedererkennung von Produkten ist Kern der angeforderten Funktion) sowie Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an einem gemeinsam nutzbaren Produktverzeichnis).

6. Etikettenerkennung

Ist ein gescannter Strichcode noch nicht hinterlegt, kannst du das Etikett fotografieren. Das Foto wird dann an unseren Server und von dort an Anthropic PBC (Claude) übermittelt, um Marke, Sorte, Art, Form und Füllmenge auszulesen.

Vorübergehende Funktion. Die Etikettenerkennung dient dem Aufbau eines Produktverzeichnisses. Sobald genügend Strichcodes hinterlegt sind, entfällt sie für die meisten Sorten — erkannt wird dann allein über den Strichcode, ohne dass ein Bild das Gerät verlässt.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (von dir angeforderte Funktion). Zur Übermittlung in die USA siehe Ziffer 12.

7. Hosting und Server-Logdaten

Der Dienst läuft bei Fly.io, Inc. in Frankfurt am Main. Beim Zugriff fallen technisch notwendige Protokolldaten an — IP-Adresse, Zeitpunkt, abgerufener Pfad, Statuscode und Angaben des Clients. Sie dienen dem Betrieb, der Fehlersuche und der Abwehr von Missbrauch.

Zur Begrenzung missbräuchlicher Zugriffe zählen wir Anfragen je IP-Adresse kurzzeitig im Arbeitsspeicher mit. Diese Zähler werden nicht dauerhaft gespeichert und gehen bei jedem Neustart verloren.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an einem sicheren, funktionsfähigen Betrieb).

8. Nutzungszahlen

Wir gehen sparsam mit deinen Daten um und erheben für die Statistik nur, was wir wirklich brauchen. Gezählt wird ausschließlich tagesweise und zusammengefasst: wie oft ein Strichcode im Verzeichnis gefunden wurde und wie oft eine Etikettenerkennung nötig war. Diese Zahlen enthalten keinen Bezug zu einer Person, einem Gerät oder einem Haushalt.

Wir setzen kein Google Analytics und kein anderes Tracking- oder Analyse-Werkzeug von Drittanbietern ein, laden keine fremden Zähl-Skripte und binden keine Werbe- oder Statistik-Netzwerke ein. Es findet kein geräteübergreifendes Wiedererkennen und kein Profiling statt.

Für die Website zählen wir Seitenaufrufe und verschiedene Besucher je Tag. Zugriffe, die sich als automatisiert zu erkennen geben — Suchmaschinen, Crawler, Werkzeuge —, zählen wir dabei nicht mit. Dazu wird aus IP-Adresse, Browserkennung, Tagesdatum und einem nur uns bekannten Zusatzwert eine Prüfsumme gebildet. Sie lässt sich nicht zurückrechnen, ist keiner Person zuzuordnen und am folgenden Tag für denselben Menschen eine andere. Die IP-Adresse selbst wird dabei nicht gespeichert. Ein Wiedererkennen über mehrere Tage ist damit ausgeschlossen.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Ein Personenbezug entsteht dabei nicht.

9. Anonyme Nutzungsmessung in der App

Die App kann anonym melden, welche Schritte du erreicht hast — etwa „eine Katze angelegt“ oder „eine Dose bewertet“. Damit erkennen wir, an welcher Stelle Napf unverständlich oder mühsam ist, und verbessern genau das.

Das geschieht ausschließlich mit deiner Einwilligung. Beim ersten Start fragt die App danach; bis du geantwortet hast, wird nichts erhoben und nicht einmal eine Kennung erzeugt. Napf funktioniert vollständig, wenn du ablehnst — es gibt keine Funktion, die daran hängt.

Übertragen werden nur zwei Dinge: eine Zufallszahl, die dein Gerät sich selbst gibt, und die Namen der erreichten Schritte. Nicht übertragen werden Katzennamen, Marken, Sorten, Bewertungen, Fotos, Zeitpunkte innerhalb des Tages oder Standortangaben.

Die Zufallszahl steht bei uns in einer eigenen Tabelle ohne Verbindung zu Konto oder Haushalt — auch dann, wenn du später ein Konto anlegst. Wir können aus diesen Daten nicht ablesen, wer du bist, und sie nicht mit deinen Inhalten zusammenführen. „Konto angelegt“ ist selbst nur ein Schrittname.

Die einzelnen Meldungen werden nach spätestens zwei Monaten zu je einer Zahl pro Schritt und Monat über alle Nutzer zusammengefasst; die Einzeldaten werden dabei gelöscht. Was übrig bleibt, ist eine Statistik ohne jeden Personenbezug.

Du kannst deine Einwilligung jederzeit widerrufen: in der App unter Haushalt → Datenschutz. Dort löschst du mit demselben Knopf auch die zu deinem Gerät bereits gespeicherten Meldungen. Der Widerruf wirkt ab sofort; die Rechtmäßigkeit der bis dahin erfolgten Verarbeitung bleibt unberührt.

Diese Daten werden nicht an Dritte weitergegeben, nicht für Werbung verwendet und nicht mit Daten anderer Anbieter verknüpft. Es findet kein geräteübergreifendes Wiedererkennen statt.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Einwilligung), für das Speichern der Zufallszahl auf dem Gerät zusätzlich § 25 Abs. 1 TDDDG.

10. Diese Website

Die Seiten unter napf.app kommen ohne Cookies und ohne externe Schriften, Skripte oder Zählpixel aus. Auch das Kontaktformular arbeitet ohne JavaScript. Die Besuchszählung nach Ziffer 8 findet ausschließlich auf unserem Server statt: In deinem Browser wird dafür nichts gespeichert und nichts nachgeladen. Ein Einwilligungsbanner ist deshalb nicht erforderlich. Darüber hinaus fallen lediglich die unter Ziffer 7 genannten Protokolldaten an.

11. Kontaktformular

Über das Formular auf der Startseite kannst du uns eine Nachricht schicken. Verarbeitet wird, was du selbst einträgst: der Nachrichtentext und — jeweils freiwillig — Name und E-Mail-Adresse. Ohne Adresse können wir nicht antworten; die Nachricht erreicht uns trotzdem.

Deine Nachricht wird an das E-Mail-Postfach des Verantwortlichen zugestellt und dort gelesen und beantwortet. Das Postfach wird bei Google Ireland Limited geführt (Gmail). Es ist derselbe Weg, den deine Nachricht nähme, wenn du direkt eine E-Mail schriebst.

Auf unserem Server liegt sie dabei nur bis zur Zustellung — in der Regel wenige Sekunden; danach wird sie dort gelöscht. Nur wenn die Zustellung fehlschlägt, bleibt sie liegen, bis sie bearbeitet ist; andernfalls wäre sie verloren, obwohl dir der Empfang bestätigt wurde.

Eine IP-Adresse speichern wir zu deiner Nachricht nicht, und sie wird nicht an Dritte weitergegeben.

Zum Schutz vor automatisierten Einsendungen enthält das Formular ein verstecktes Feld, das nur Programme ausfüllen, und die Zahl der Einsendungen je IP-Adresse wird kurzzeitig im Arbeitsspeicher begrenzt (siehe Ziffer 7).

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an der Beantwortung von Anfragen), bei vertragsbezogenen Anliegen Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.

12. Übermittlung in Drittländer (USA)

Die unter Ziffer 6 und 7 genannten Dienstleister Anthropic PBC und Fly.io, Inc. haben ihren Sitz in den USA. Eine Übermittlung erfolgt auf Grundlage geeigneter Garantien nach Art. 44 ff. DSGVO — insbesondere der EU-Standardvertragsklauseln und, soweit der jeweilige Anbieter zertifiziert ist, des EU-US Data Privacy Framework.

Trotz dieser Garantien kann in den USA ein Zugriff durch dortige Behörden nicht vollständig ausgeschlossen werden; ein dem EU-Niveau entsprechendes Datenschutzniveau ist nicht in jedem Fall gewährleistet.

Die Server, auf denen deine Haushaltsdaten liegen, stehen in Frankfurt am Main. Eine Übermittlung von Bildern in die USA findet nur bei der Etikettenerkennung statt und nur, wenn du sie auslöst.

13. Speicherung auf dem Gerät

Die App legt auf deinem Gerät ab: die erfassten Inhalte, aufgenommene Fotos, deine Einstellungen sowie — nach der Anmeldung — das Zugangsmerkmal deines Geräts. Es handelt sich um funktional erforderliche Speicherung im Sinne des § 25 Abs. 2 TDDDG; eine Einwilligung ist dafür nicht erforderlich.

14. Bezahlfunktionen

Ein kostenpflichtiges Abonnement ist geplant, aber derzeit nicht aktiv. Sobald es eingeführt wird, läuft die Abwicklung über den App Store von Apple beziehungsweise Google Play. Zahlungsdaten erreichen uns dabei nicht; wir erfahren nur, ob für einen Haushalt eine gültige Berechtigung besteht. Diese Erklärung wird dann entsprechend ergänzt.

15. Speicherdauer und Löschung

Für eine Löschung genügt eine formlose Nachricht an die oben genannte Adresse.

16. Deine Rechte

Du hast das Recht auf Auskunft (Art. 15), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20) sowie das Recht, einer auf Art. 6 Abs. 1 lit. f gestützten Verarbeitung zu widersprechen (Art. 21 DSGVO).

Außerdem steht dir ein Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde zu, etwa beim Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit, Ludwig-Erhard-Str. 22, 20459 Hamburg.

Eine Kopie deiner Daten bekommst du jederzeit selbst: die App bietet einen vollständigen CSV-Export.

17. Empfänger im Überblick

EmpfängerZweckSitz
Fly.io, Inc.Hosting und Betrieb (Server in Frankfurt)USA
Anthropic PBCEtikettenerkennung (Claude)USA
Apple Inc.Auslieferung der iOS-App über TestFlight bzw. App StoreUSA
Google Ireland Ltd.Auslieferung der Android-App (Google Play) sowie das E-Mail-Postfach, in das Formularnachrichten zugestellt werdenIrland / EU

Weitere Empfänger gibt es nicht. Insbesondere binden wir keine Werbe-, Analyse- oder Social-Media-Netzwerke ein.

18. Änderungen dieser Erklärung

Wir passen diese Erklärung an, wenn sich die Funktionen von Napf ändern — etwa bei Einführung des Abonnements oder beim Wegfall der Etikettenerkennung. Es gilt jeweils die hier veröffentlichte Fassung.

Siehe auch das Impressum.